Neuenburg - Genealogie

Genealogie
Familienstammkunde
Verwandtschaften in der Friesischen Wehde
Genealogie
Direkt zum Seiteninhalt
Copyright © 1964 - 2021
Genealogie
Familienstammkunde
Privacy Policy
Ortsbezeichnungen
Neuenburg
Ein Hinweis: Ich benutze in meiner Datenbank zu der Ortsangabe und einem eventuellen Ortsteil die Bezeichnungen nach der politischen Verwaltung wie Amt / Marie / Gemeinde / Kreis / Landkreis / Vogtei. Danach das Bundesland, Grafschaft, Herzogtum, Arrondissement, Bezirk usw. Dazu verwende ich ein Dreikommaregelung die bei Angabe eines Ortsteils um ein viertes Komma erweitert wird.
Der Ortsname wird so zusammengesetzt, wie er zur Zeit des Ereignisses gewesen ist! Er wir nicht so angegeben, wie er heute wäre und es wird nicht ein Kirchenspiel, ein Verwaltungsbezirk, Regierungsbezirk oder ähnliches genutzt!
Die Erklärung hierzu findet sich auf der Seite "Ortsnamen".
                  
Zetel               Bockhorn             Varel         
Bezeichnungen der Ortsnamen im Laufe der Jahrhunderte
Neuenburg hat ebenso wie alle anderen Orte Im Laufe der Geschichte viele Ortsangaben bekommen. Daher wird gemäß den Angaben im Geschichtlichem Orts-Verzeichnis GOV für die Orte immer wieder verschiedene Ortsangaben genutzt.
Die Beschreibungen unten dienen für Neuenburg zur Orientierung, wie in meiner Genealogie-Datenbank die Ortsbezeichnungen zustande kommen. Für alle Orte der Friesischen Wehde stelle ich gerne eine Excel-Datei zur Verfügung, um für jeden Ort mit deren Ortsteilen je nach deren Geschichte eine genaue Ortsangabe zu erhalten.
Nach der folgenden Beschreibung liste ich ganz unten den Hauptort auf, wie er in historischer Reihenfolge für meine Datenbank zusammengesetzt wird.
Eine kleine geschichtliche Abhandlung für Neuenburg:

1164 Juliananflut
Siehe unten in der linken Karte die Auswirkungen der verschiedenen Fluten. In einer Kette mittelalterlicher Sturmfluten durch den Jadeeinbruch wurde die Landschaft auseinander gerissen. Die im Südwesten gelegenen Kirchspielen Zetel, Bockhorn und Varel erhielten bald den Namen "Friesische Wehde" (Wehde = Wald).
1340
Der oldenburgische Graf Conrad I. erwarb 1340 alle Rechte an der Friesischen Wehde, doch gingen noch viele Jahrzehnte ins Land, bis sich dieser Anspruch überall wirksam durchsetzen ließ. Die Gegend um Bockhorn mit dem heutigen Neuenburg (zwischen Brunner Bäke und dem Zeteler Tief), die man als Ost- Wehde bezeichnete, blieb zunächst unabhängig von den Oldenburgern.

1462
Im Jahre 1462 erhob der Oldenburger Graf Gerd der Mutige Anspruch auf die Friesische Wehde und baute darum an der Grenzscheide zu Ostfriesland am Zeteler Tief die Burg Neuenburg (Nige Borg), um hier eine Art Bollwerk gegen die ostfriesischen Übergriffe zu schaffen. Gleichzeitig suchte er damit einen sicheren Ausgangspunkt für seine eigenen Attacken gegen das Nachbarland. „Dat de Freesen de Bammel slah!“ – mit diesem zornigen Ausruf soll Graf Gerd von Oldenburg die Grundsteinlegung der Neuenburg vollzogen haben. Der oldenburgische Geschichtsschreiber Hamelmann notierte zum Jahr 1462 „(…) Im selbigen Jahre hat Graff Gerhart gegen die Friesen das Haus Newenburg zu bauen angefangen und da er den ersten Stein gelegt hat er darunter seinen Handschuh geworfen und gesagt: Dass die Friesen der Bammel schlag (welches dann sein Fluch gewesen), sie sagen alle Zeit, ich will das ihr alle mit baut, aber nun lege ich den ersten Stein auf das meine. Und weil er die Burg und Schloss von newen (neu) erst gebawet (gebaut), hat er dieselbe Newenburg genannt… Präventivschläge waren auch schon im ausgehenden Mittelalter eine Taktik der sich bekämpfenden Regionalmächte. Ostfriesischerseits war man nun keineswegs bereit, die unter den eigenen Augen entstehende Neuenburg hinzunehmen und die Oldenburger einfach gewähren zu lassen. Im Gegenteil, schon im nächsten Jahr zogen sie mit einer stattlichen Streitmacht in die oldenburgischen Gebiete ein, um bei dieser Gelegenheit die „neue Burg“ gleich wieder hinwegzufegen. In der Rasteder Chronik, die über die Ereignisse in den Jahren 1059 – 1477 berichtet, heißt es dazu: „(…) Am Festtage von Abdon und Severus (30. Juli 1463) kamen die Friesen mit einem starken Heer, mindestens 7000 Mann, und wollten die neue Burg auf der Friesischen Wehde, die Graf Gerhard errichtet hatte, zerstören. Da schlug man sogleich im ganzen Ammerland die Sturmglocken, und die Ammerländer eilten den Friesen entgegen und vertrieben sie unverzüglich. Noch am selben Tage zogen sich die Friesen zurück, wobei sie viele Wagen voll von Lebensmitteln und Waffen mitführten (…).“ Der schlaue Plan scheiterte also und man war die vom Bammel geschlagenen Ostfriesen zunächst einmal wieder los.
1475
Der Sohn des Grafen von Oldenburg geriet in ostfriesische Gefangenschaft. 6 Jahre später wurde er wieder freigelassen, als Preis dafür trat Graf Gerd die "Westwehde" 1486 an Ostfriesland ab.

1486
Friedensvertrag vom 25. Oktober 1486
Link zur Urkunde "Vertrag zwischen dem Grafen Gerhard von Oldenburg und den Grafen Enno I., Uko und Edzard I. von Ostfriesland über die Friesische Wehde".
Originaltext "vor de anderen twedusent golden gulden, de noch nastindich syn, scollen desulften greven to Oldenborgh myt junckheren Alleffe den greven to Oestvreslandt pandesghewyse vorsetten und vorpanden eyn parth van der wehde, nomptlic Dryffell, Szetell unde Snedehovede, welcker part angaen schal uppe der beke, de vletende ofte springende ys uthe dem Hungerbroke dorch an den Rutell all wanth in dat mollendeyp by der Nyenborch, voirt in dat Dryffeller deep, welcker zick foirth eyndeget ueth in dat brack; all dat by der westersyden der vorben. hecke lyggende ys van holte, heyde, wysch, weyde, landt, sandt unde dorphe myt synen tobehoringe mogen dezulften greven to Oestvreslande bruken to eren willen pandesgewise sunder der greven to Oldenborch besperinge ofte hynderinge ere amptluede ofte yemandes van ere wegen, al wanth der tijdt de greven to Vreeslande de vorben"

Inhaltlich: Marx, Etzel und Horsten wurden in aller Form wieder an Ostfriesland abgetreten. Ein Teil der Wehde, die Westwehde mit Driefel, Zetel und Schweinebrück wurde verpfändet, als Grenze zur östlichen Wehde mit Neuenburg, Bockhorn und Varel wurde die "Bäke" (heute offiziell das "Zeteler Tief") festgelegt, die von Ruttel aus durch die Hasenweide und an Driefel vorbei in das Ellenserdammer Tief entwässert.
1511
Antoniflut: diese Sturmflut veränderte nochmals die Landschaft, wie auf der rechten Karte zu sehen.
1527
Der Oldenburger Graf wechselte zum Protestantismus und damit wurden alle Landeskinder evangelisch.

Von 1500 bis 1774 gehörte die Grafschaft Oldenburg zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis und damit zu Staatenbund „Heiliges Römisches Reich“.
1595 Nienborg
Karte Typus Frisiae orientalis: In der Karte zu finden auf  Kulturerbe Niedersachsen 3) ist Links neben "Dat Brack" der Name "Nienborg" aufgeführt. Um den Namen sehen zu können, die Karte vergrößern oder o.a. Link folgen.
1577 - 1667 Amt Varel
Neuenburg, Amt Varel, Grafschaft Oldenburg, Deutschland
Bis 1933 war das höchste Amt im Oldenburger Land das Amt Varel. Da aber die Gemeinden gleichblieben, wird in diesem Zeitraum "Amt Varel" als Kreis genutzt.

1600 Gründung Herrschaftliche Ziegelei Neuenburgerfeld 4)
Auf dieser Karte von 1579 (anklicken zum Vergrößern) ist der Ortsname Nueborch aufgeführt und Ellens deutlich als Insel zu sehen.
Frisiae Orientalis nova et exacta descriptio, 1579, Autor: Laurentius Michaelis zu Hohenkirchen © Gemeinfrei

Auf einer Karte von 1590 ist Nuenborg als Ort eingezeichnet (Link: Stadtmuseum Oldenburg)
1621 Nienborch
Grafschaft Oldenurg um 1621 (Karte "geostet")
1668 – 1811 Amt Neuenburg
Neuenburg, Amt Neuenburg, Grafschaft Oldenburg, Deutschland
Das Kirchenspiel Zetel und das noch größere Bockhorn bilden das Amt Neuenburg, auch wenn Neuenburg die kleinste Bevölkerungszahl von den dreien hatte.

1869 Gründung Ziegelei Theilen, Peters, später Röben, Ziese, Neuenburgerfeld 4)
1869 Gründung Ziegelei Bruns/Eilers, Astede 4)
ab 1774 bis 1806
Herzogtum Oldenburg

Die Grafschaft wird zum Herzogtum Oldenburg:
Neuenburg, Amt Neuenburg, Herzogtum Oldenburg, Deutschland
vor 1811
Amt Neuenburg

Zu Neuenburg im Amt Neuenburg gehören die Ortschaften Herrenesch (= Neuenburgeresch) / Herrenkrug, Vorburg, Neuenburgerfeld. Astede und Astederfeld gehörten zu diesem Zeitpunkt zu Neuenurg, Collstede zu Bockhorn und Ruttel zu Zetel.
1811 bis zum 30.09.1814
Besetzung durch Napoleon

1807 wird die Stadt Oldenburg besetzt, Neuenburg ab 1811 bis zum 30.09.1814.
Nur in diesem Zeitraum wird folgendes als Ortsangabe genutzt:

Neuenburg, Canton Varel, Arrondissement Oldenburg, Republik Frankreich
nach 1814
Amt Varel, 1814 bis 1917 Großherzogtum Oldenburg
Ab 30.09.1814: nach dem Ende der Franzosenzeit wurde Varel provisorisch der oldenburgischen Verwaltung unterstellt. Gleichzeitig wurde 1814 das Herzogtum zum Großherzogtum Oldenburg erhoben. Seit dem 01.10.1814 gehören dem Amt Varel die Gemeinden Jade, Neuenburg, Schweiburg und Varel.

Als Ergebnis des Wiener Kongresses (18. Sept. 1814 bis 09. Juni1815), in dem nach der Niederlage Napoleon Bonapartes Europa neu geordnet wurde, wurde Oldenburg zum Großherzogtum erhoben. Es enthielt die zum Amt Varel umgebildete ehemalige Herrschaft Varel des Grafen Bentinck zugesprochen.

Ab dem 01.10.1814 wird folgendes als Ortsangabe genutzt:

Neuenburg, Amt Varel, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
Vor der Ortsangabe "Neuenburg" werden durch ein weiteres Komma die Ortsteile (Bezirke oder auch Lagebezeichnungen) aufgeführt. Zetel gehörte bis 1824 zum Amt Bockhorn
ab 1824
Kreis Neuenburg

Referenzen
Wikipedia: Verwaltung im Landesteil Oldenburg. "Kreis Neuenburg mit den Ämtern Bockhorn, Rastede, Varel und Westerstede
Oldenburgischer Staats-Kalender 1824 Link auf Neuenburg

Neuenburg, Kreis Neuenburg, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
ab 1858
nach Gemeinden
1. Mai 1858: Erhebung der Stadt Varel zur Stadt. I. Klasse und damit Herauslösung aud dem Amtsbezirk Varel. Varel ist unmittelbar der Regierung in Oldenburg unterstellt.
1. Nov. 1858; Bildung des Amtsbezirks Varel (Sitz in Varel). Als Verwaltungsbezirk traten die Gemeinden Zetel und Bockhorn aus dem aufgelöstem Amt Bockhorn zum Amt Varel hinzu.

Da meine "Komma-Regelung" keinen weiteren Platz für die Angabe "Amt Varel" nach den Gemeinden und vor der Bezeichnung Großherzogtum hat, wird nur noch die Gemeinde aufgelistet.
Es wird die Gemeinde Zetel genutzt: Neuenburg, Herrenesch, Ruttel, Ruttelerfeld, Vorburg und Neuenburgerfeld sind Ortsteile von Zetel, Astede, Astederfeld und Collstede sind Ortsteile von Bockhorn.

Zetel, Gemeinde Zetel, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
Neuenburg, Gemeinde Zetel, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
Astede, Bockhorn, Gemeinde Bockhorn, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
ab 1867
Neuenburg / Ruttel / Astede / Collstede
Neuenburg mit Vorburg und Neuenburgerfeld, dem Zeteler Ortsteil Ruttel / Ruttelerfeld sowie den Bockhorner Ortsteilen Astede, Astederfeld und Collstede werden eine eigene Kommune. Ab hier werden die Ortsteile Neuenburg zugeordnet und Neuenburg als Gemeinde genutzt: Ortsangabe:

Neuenburg, Gemeinde Neuenburg, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland

Astede, Neuenburg, Gemeinde Neuenburg, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
Zetel, Gemeinde Zetel, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
Collstede, Bockhorn, Gemeinde Bockhorn, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
ab 1918
(bis 1933) Freistaat Oldenburg
Neuenburg, Gemeinde Neuenburg, Freistaat Oldenburg, Deutschland
1933 Friesische Wehde
Die Politischen Gemeinden Zetel, Bockhorn und Neuenburg wurden zur Großgemeinde „Friesische Wehde“ mit Sitz in Bockhorn zusammengefasst.
Auflösung der Ämter und Amtsverbände Jever und Varel: Die Stadtgemeinden I. Klasse Jever und Varel werden Stadtgemeinden II. Klasse. Zusammenschluss der Stadtgemeinden Stadtgemeinden II. Klasse Jever und Varel und der Gemeinden Friesische Wehde, Oestringen, Kniphausen, Minsen, Varel-Land, Wangerland und Wangerooge zum Amt und Amtsverband Friesland
Sitz der Verwaltung ist die Stadtgemeinde II. Klasse Jever.

Eingliederung der Gemeinde Jade in das Amt und den Amtsverband Wesermarsch
bis 30.01.1934

Neuenburg, Friesland, Freistaat Oldenburg, Deutschland
ab 30.01.1934
(bis Oktober 1946)
Umbenennung des Freistaates Oldenburg in Land Oldenburg.
Am 1. Januar 1939 wurde das Amt Friesland in Landkreis Friesland umbenannt
Neuenburg, Friesland, Land Oldenburg, Deutschland
ab 01.11.1946
(bis 1971)
Gründung des Landes Niedersachsen


Ab 07.09.1949 Bundesrepublik Deutschland
Neuenburg, Friesland, Niedersachsen, Deutschland
Am 1. Juli 1972 wurde Neuenburg in die Nachbargemeinde Zetel eingegliedert
zwischen 1977 und 1980
Gebietsreform

Kurzfristig gehörten die Gemeinden der Friesischen Wehde zu Ammerland. Neuenburg wird ein Ortsteil von Zetel.
Durch die am 1. August 1977 in Kraft getretene niedersächsische Kreisreform wurde der Landkreis Friesland aufgelöst und die Gemeinden Bockhorn und Zetel sowie die Stadt Varel wurden in den Landkreis Ammerland umgegliedert.
Neuenburg, Zetel, Ammerland, Niedersachsen, Deutschland

Zum 1. Januar 1980 wurde die Neugliederung wieder zurückgenommen. Der große Ortsteil Neuenburg erhält das heutige gelbe Ortsschild

Neuenburg
Gemeinde Zetel
Landkreis Friesland
Die Ortsangabe ist seitdem:
Zetel-Neuenburg, Friesland, Niedersachsen, Deutschland
Die Ortsbezeichnungen in meiner Datenbank
In vielen Datenbanken werden "Standards" verwendet, die nichts mit der Historie eines Ortes zu tun haben. Ich finde oft "Neuenburg i.O.". Was soll das sein, Neuenburg ist in Ordnung? Ich weiß, es soll "in Oldenburg" heißen, andere wissen das eventuell nicht. Warum werden dann Abkürzungen verwendet, wie zum Beispiel auch "Neuenburg / Zet. / Nbg., Zetel, FRI, NI, D". Da kommt bei mir ein Grausen auf. Neuenburg war lange Zeit ein höherwärtiger Ort als Zetel und auch oft eigenständig. FRI soll ja Friesland heißen. Der Begriff Friesland in Verwendung als Ortsbezeichnung entstand erst 1933 m Rahmen der Oldenburgischen Verwaltungsreform (Wikipedia). NI soll dann wohl das Land Niedersachsen bedeuten, welches Rückwirkend am 01. November 1946 gegründet wurde (Wikipedia -> Gründung). D = Deutschland, kann man zur Vereinfachung verwenden, historisch waren Gebiete aber mal Dänisch (weit vor den ältersten gefundenen Namen in meiner Datenbank), mal waren sie besetzt durch Frankreich und so weiter. Amerikaner benutzten auch gerne "Germany". Was diese wohl sagen würden, wenn man bei Ihren Verwandten die Ortsbezeichnung "Vereinigte Staaten von Amerika" verwenden würde?
Mancher Datenbank schlägt als Standard-Ort "Neuenburg, Zetel, Oldenburg, Oldenburg, Oldenburg, Deutschland" vor. Was soll das um Himmels Willen sein? Eine Bezeichnung wie "Neuenburg, Varel, Oldenburg, Deutschland" kann ich noch nachvollziehen, das Amt Varel war für Neuenburg aber nicht immer zuständig.

Daher liste ich hiermit noch einmal die historischen Ortsnamen nach politischer Verwaltung nach der GOV Seite http://gov.genealogy.net/item/show/NEUURGJO33VJ auf, die sich aus den Begründungen wie oben beschrieben ergeben:

01. Jan. 1577 - 31. Dez. 1667
Neuenburg, Amt Varel, Grafschaft Oldenburg, Deutschland

01. Jan. 1668 - 31. Dez. 1773
Neuenburg, Amt Neuenburg, Grafschaft Oldenburg, Deutschland

01. Jan. 1774 - 26-Feb-1811
Neuenburg, Amt Neuenburg, Herzogtum Oldenburg, Deutschland

27. Feb. 1811 - 30-Sep-1814
Neuenburg, Canton Varel, Arrondissement Oldenburg, Republik Frankreich

01. Okt. 1814 - 31. Dez. 1857
Neuenburg, Kreis Neuenburg, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland

01. Jan. 1858 - 31. Dez. 1866
Neuenburg, Gemeinde Zetel, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland

01. Jan. 1867 - 31. Dez. 1917
Neuenburg, Gemeinde Neuenburg, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland

01. Jan. 1918 - 31. Dez. 1932
Neuenburg, Gemeinde Neuenburg, Freistaat Oldenburg, Deutschland

01. Jan. 1933 - 30. Jan. 1934
Neuenburg, Friesland, Freistaat Oldenburg, Deutschland

01-Feb-1934 - 30-Oct-1946
Neuenburg, Friesland, Land Oldenburg, Deutschland

01. Nov. 1946 - 30. Jun. 1972
Neuenburg, Friesland, Niedersachsen, Deutschland

01. Jul. 1972 - 31-Jul. 1977
Neuenburg, Zetel, Friesland, Niedersachsen, Deutschland

01. Aug. 1977 - 31. Dez. 1979
Neuenburg, Zetel, Ammerland, Niedersachsen, Deutschland

vom 01. Jan. 1980 bis heute wieder
Zetel-Neuenburg, Friesland, Niedersachsen, Deutschland
Einzelnachweise
1) Hermann Haiduck: Die Architektur der mittelalterlichen Kirchen im ostfriesischen Küstenraum . 2. Auflage. Ostfriesische Landschaftliche Verlags- und Vertriebs-GmbH, Aurich 2009, ISBN 978-3-940601-05-6, S. 221 f.
2) Werner Brune (Hrsg.): Wilhelmshavener Heimatlexikon, Band 1–3. Brune, Wilhelmshaven 1986–1987, Band 1, Seite 253
3) Karte Typus Frisiae orientalis Copyright Namensnennung-Nicht kommerziell 4.0 International (CC BY-NC 4.0). Rechteinhaber: Institut für Historische Landesforschung der Universität Göttingen
4) NWZ Beitrag "Dampf und Öfen brachten Firmen voran" von Hans Begerow
5) Ostfriesisches Urkundenbuch, Band III, Nr. 619, S. 159, (Signatur Rep. 4, B I e, Nr. 2), Niedersächsisches Staatsarchiv, Aurich
Copyright © 1964 - 2021 Peter Schweer
Privacy Policy
Zurück zum Seiteninhalt